1067. Auktion

Durchschnittliche Zuschlagspreise

 

1067. Auktion
10.01.2017

1066. Auktion
06.12.2016

Differenz

Zuchtbullen

1.529 Euro

1.439 Euro

+ 90 Euro

HB-Färsen abgekalbt

1.585 Euro

1.524 Euro + 61 Euro

Zuchtviehversteigerung vor vollem Haus

Der VOST hatte zur 1067. Zuchtviehversteigerung am 10. Januar 2017 eingeladen und viele Milchviehhalter aus nah und fern trafen sich in der Ostfrieslandhalle. Die Züchter hatten wieder ein großes Angebot an Abgekalbten für den Verkauf vorbereitet und nach der Weihnachtspause waren nicht nur die Käufer aus dem nordwestdeutschen Raum angereist, sondern neben den Kunden aus Spanien und Italien auch die Milchviehhalter aus den Benelux-Ländern.

Wie im abgelaufenen Jahr konnten die eingestallten Färsen von den bekannten VOST-Vererbern Belgrad, Everest und Iowa mit ihren Milchleistungen und Euterqualitäten überzeugen. Nach dem Motto "Gewöhnliches haben wir zu Hause auch", wurde mehrmals länger um einzelne Spitzentiere gestritten, bis der Auktionator Heiko Oltmanns mit dem Hammer den Zuschlag gab. So gelang es, am Schluss den Durchschnittspreis im Vergleich zum Dezembertermin nochmals um rund 60 Euro auf 1.585 Euro zu steigern.

Dabei erreichte der Zuchtbetrieb Enno und Etta Ohling GbR, Moormerland-Veenhusen mit der Belgrad-Tochter Zea (115) einen Spitzenpreis von 2.500 Euro bei den Abgekalbten. Sie stellte einmal mehr eindrucksvoll die Vererbungsstärken ihres Vaters unter Beweis.

Rund 170 Katalognummern später erreichte der Zuchtbetrieb Gerhard Flitz, Kleinsander mit der Katalog-Nr. 280 den Tageshöchstpreis von 2.700 Euro für seine Bookem-Tochter Thea. Beide Zuchtfärsen konnten schlussendlich Zuchtbetrieben im ostfriesischen Raum zugeschlagen werden.

Bei den übrigen Spitzenpreisen waren es vielfach jedoch die ausländischen Bieter, die sich nach längerem Bieterduell letztendlich durchsetzen konnten. Nicht selten schlug der Auktionator den Hammer aufs Podest mit dem Kommentar: "Auf in die Niederlande!" Weitere Spitzenpreise wurden für Nachzuchttöchter von den Bullen Sid, Clarin und Pitbull gezahlt. Insgesamt reichte die Preisspanne bei den Abgekalbten von 900 bis 2.700 Euro, so dass bei befriedigenden Qualitäten für jeden Geldbeutel der Einkauf möglich war.

Die gleiche Preisspanne konnte auch bei den Zuchtbullen beobachtet werden. Hier erreichte der Zuchtbetrieb Georg Depping, Klostermoor mit dem Rotbuntbullen Fidi den Tageshöchstpreis von ebenfalls 2.700 Euro. Weitere Spitzenpreise von 2.000 Euro und mehr erreichten die Zuchtbetriebe Eielt und Hajo Hillrichs GbR, Holtland und Bernd Eiben, Wittmund mit ihren Zuchtbullen. Bis auf einen Einzelfall konnte der Markt wie bei den Abgekalbten vollständig geräumt werden, so dass die Beschicker mit dem Marktverlauf der ersten Auktion im neuen Jahr insgesamt zufrieden waren.

Nach diesem gelungenen Start kann für die nächste Auktion am 14. Februar wieder mit einem großen Auftrieb gerechnet werden. ANMELDESCHLUSS für die kommende Auktion ist Montag, der 23. Januar 2017.

Dietmar Albers