KuhVision

Infos und Ansprechpartner zum Projekt

Bereits mehrfach haben wir über das bundesweite Projekt „KuhVision“ berichtet, an dem sich alle deutschen Zuchtorganisationen beteiligen.

Ziel ist es die Daten für die bekannten Leistungs- und Fitness-Zuchtwerte abzusichern und, wie auch in anderen europäischen Ländern forciert, Gesundheitsdaten zu erheben, auszuwerten und am Ende als Zuchtwerte z.B. für Klauengesundheit oder Mastitis-Resistenz darzustellen.

Hintergrund ist die Erkenntnis, dass im Rahmen der seit 2010 laufenden genomischen Selektion die Datenbasis über die mittlerweile stark vorselektierten Jungvererber allein nicht mehr ausreichend sein werden. Zukünftig werden daher die Ergebnisse einer weiblichen Lernstrichprobe (Daten der untersuchten Tiere aus KuhVision) als Basis zur Ermittlung der Zuchtwerte herangezogen. Mit Blick auf die Gesundheitsdaten ist außerdem die Tierwohl-Debatte, die aktuell in Deutschland recht intensiv geführt wird ein wichtiger Aspekt. Natürlich spielt auch der Wettbewerbsdruck, der aus den wichtigsten Holstein-Ländern dieser Welt wie z. B. den Niederlanden, Frankreich, USA und Kanada kommt eine Rolle, denn hier liegen bereits die genomischen Ergebnisse tausender weiblicher Tieren vor.


Sie haben Fragen zum Thema "Kuhvision"?

Alle Informationen rund um das gemeinsame Projekt zum genomischen Herdenmanagement finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Holstein Verbands (DHV, Link). Außerdem stellen wir Ihnen im Oktober-Stammviehzüchter den Ablauf des Projekts und die Vorteile für teilnehmende Betriebe sowie die Rahmenbedingungen vor. Wenn Sie Fragen dazu haben oder sich für eine Teilnahme interessieren, hilft Ihnen Ihr zuständiger BAP-Berater (Link) oder ein Mitglied des Fruchtbarkeitsservice-Teams (Link) sehr gerne weiter!