1111. Auktion

Die Godewind-Tochter ZR Ina wechselte für 2.200€ den Besitzer

Mit Disziplin und Achtsamkeit - Erste Zuchtviehauktion erfolgreich

Der Start in's Jahr 2021 ist gelungen. Am Dienstag den 12. Januar 2021 veranstaltete der VOST seine erste Zuchtviehauktion im neuen Jahr. Die Unsicherheit, ob die Auktion auch unter den verschärften Regeln zur Bekämpfung der Corona Pandemie stattfinden könnte, war im Vorfeld nicht zu überhören. Aber mit dem bereits bekannten Hygiene-Konzept und dem konsequenten Einsatz des Sicherheitsdienstes war die Disziplin bei allen Beteiligten beachtlich, die Auktion erfolgreich zu bestreiten.

Dabei war die Auktion wieder ein optimaler Treffpunkt für alle Marktteilnehmer. Zu Beginn konnte den Käufern ein relativ großes Angebot an Zuchtbullen präsentiert werden, die vorher von der Körkomission mit der Herdbuchanerkennung bewertet wurden. Die Katalognummer 7 aus dem Zuchtbetrieb Harald Mülder wurde dabei besonders herausgestellt. Dieser Jungbulle ist ein Halbbruder zu dem genomischen Jungbullen Grappa (158528) von der Besamungs- und ET-Station Georgsheil, der aktuell kurz vor dem Besamungseinsatz steht. Wie seine Halbschwester, die beim VOST Select Sale 2019 als teuerstes Verkaufstier für 40.000€ in die Niederlande verkauft worden ist, hat sich dieser vielversprechende Jungbulle nach langem Bietergefecht ein großer milchviehhaltender Betrieb in den Niederlanden für seine Zuchtarbeit gesichert.

 

1111. Auktion

12. Januar 2021

1110. Auktion

08. Dezember 2020

Differenz

Zuchtbullen

1.757,-€

1.650,-€

+107,- €

HB-Färsen (abgekalbt)

1.897,-€

1.787,-€ +110,- €

Wie auf den letzten Veranstaltungen fand auch diese Auktion unter strengen Auflagen statt

Weiter im Verkauf mit Zuschlagspreisen von 2.000€ und mehr erfolgreiche Zuchtbetriebe waren Andreas Büsing, Lohorst sowie Helmut Janssen, Langefeld. Trotz der Spitzenpreise für Spitzenqualität war der Markt nicht für alle Qualitäten aufnahmefähig und der Überstand überschattet den mit ca. 107€ gestiegenen durchschnittlichen Zuschlagspreis.

Dagegen konnte der Markt das Angebot der abgekalbten Zuchtfärsen vollständig räumen. Im flotten Bieterwechsel nahm der Auktionator Heiko Oltmanns die Preisgebote von den auf der Tribüne auf Abstand gesetzten Käufern ab, die mit den Bieterkarten schnell von der Kollegin Elke Frieling identifiziert werden konnten.

Bei fast 50 Auktionsfärsen und damit bei über einem Drittel wurden Zuschlagspreise von über 2.000€ und mehr erreicht. Keine Auktionsfärse war günstiger als 1.000 Euro.

Besonders erfolgreich war auf dieser Auktion zum wiederholten Male der Zuchtbetrieb Thomas Rohdemann, Berumerfehn. Er hatte nicht nur 6 Auktionsfärsen für diesen Termin angemeldet. Es wurden auch alle angemeldeten Auktionsfärsen aufgetrieben und außnahmslos für einen Zuschlagspreis von über 2.200€ verkauft. Alle Auktionsfärsen bleiben in Norddeutschland.

Die Durchschnittspreise

Bei diesem Marktverlauf stieg schlussendlich der durchschnittliche Zuschlagspreis im Vergleich zur Dezemberauktion um 110€ auf aktuell 1.897€. Nach diesem erfolgreichen Start in das neue Jahr blicken die Züchter zuversichtlich auf die nächsten Termine für die Auktion als Vermarktungsplattform ihrer Zuchttiere.

Für die nächste Auktion am 09. Februar 2021 ist der Anmeldeschluss am Montag den 18.01.2021.

Dietmar Albers