Familie Garrelts ausgezeichnet

Familie Garrelts aus Filsum freut sich über den Gewinn der Goldenen Olga 2016

Goldene Olga 2016 geht nach Filsum

Familie Garrelts aus Filsum im ostfriesischen Landkreis Leer hat es geschafft. Sie darf sich mit ihrem Milchviehbetrieb Feldhof Garrelts GbR „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2016“ nennen. Die drei Brüder Johannes (34), Jan-Berend (28) und Renke (33) Garrelts erhielten am 25. November gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Eltern im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn aus den Händen des Niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer die Goldene Olga 2016 und einen Geldpreis in Höhe von 3.500 Euro.

Und nicht nur Familie Garrelts konnte sich über einen Erfolg freuen, auch die Backhaus GbR aus Sande sowie die Steffens KG aus Wirdum landeten unter den Top 15!

Der Milchlandpreis - ein Unternehmerpreis für Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Festveranstaltung mit rund 140 geladenen Gästen hat die niedersächsische Milchwirtschaft im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn die besten vierzehn ihrer insgesamt 9.300 Milchviehhalter mit dem „Milchlandpreis 2016“ geehrt. Die Auszeichnung ist nach Angaben der Landesvereinigung als „Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften“ konzipiert.

Zur Bewertung der Nachhaltigkeit der Wirtschaftsweise der einzelnen Betriebe prüft eine Fachjury mit insgesamt 16 Fachleuten nicht nur die Höfe besonders intensiv, sondern insbesondere auch deren Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Tierwohl, Soziales und Ökonomie. „Ziel ist es, jedes Jahr einen Milcherzeugerbetrieb als Preisträger der „Goldenen Olga“ zu ermitteln und auszuzeichnen, der nicht nur eine optimale Rohmilch produziert, sondern der hervorragend wirtschaftet und sich durch einen besonders verantwortungsbewussten Umgang mit seinen Tieren, der Umwelt und den auf dem Hof arbeitenden Menschen heraushebt“, so die Landesvereinigung in der Ausschreibung zum Wettbewerb.

Backhaus GbR, Sande

Steffens KG, Wirdum

In seinem Schlusswort hob Herbert Heyen als stellvertretender Vorsitzender der Landesvereinigung das breite Größenspektrum und die unterschiedlichen Stärken der Betriebe hervor: „Bei der Vorstellung der Preisträger wurde wieder ganz deutlich: Die Betriebsgröße ist nicht das alleinentscheidende Kriterium. Milchbetriebe sind vielfältig und Milchbauern haben viele Gesichter - das haben wir hier und heute erleben dürfen. Sie alle haben ihr ganz individuelles Erfolgsrezept - sie unterscheiden sich in der Größe, der Kuhzahl, dem Stallkonzept und in der Zahl der Mitarbeiter – aber sie haben eines gemeinsam: Sie sind deshalb erfolgreich, weil die Arbeit auf Ihrem Hof von einem Familien-Team getragen wird. So sind auch Krisenzeiten, wie die in den letzten beiden Jahren, viel besser zu überstehen. Und auch Arbeits- und Urlaubszeiten werden flexibler.“

Weitere Informationen im Internet unter http://www.milchlandpreis.de