1098. Auktion in Leer

Ferro-Tochter Alli von Wolfgang Bogena aus Neuwesteel wechselte für 2.300 Euro nach Holland.

Gute Preise für hochwertige Abgekalbte

Wie jedes Jahr zu Ende der Weidesaison stieg das Angebot an abgekalbten Färsen und damit die Auftriebszahl auf der Auktion in Leer. Den zahlreich angereisten Käufern aus BeNeLux und den Auftragskäufer für Italien und Suddeutschland stand somit nicht nur eine breite Auswahlpalette an Abgekalbten zur Verfügung, sie hatten auch die „Qual der Wahl“ unter den zahlreich aufgebotenen Top-Qualitäten an Färsen die diese Auktion zu bieten hatte.

Wenn der Chef den Hammer schwingt…

Bestens informiert über Väterfolge und Kuhstamm wurden die Käufer dieses Mal durch den kurzfristig für Heiko Oltmanns eingesprungenen Dr. Cord-Hinnerk Thies, der damit seine

Feuertaufe als „Auktionator“ mit Bravour bestand und für einen guten Durchschnittspreis von 1850,- Euro bei den Abgekalbten sorgte.

Wenngleich der Verkauf nicht ganz so flott von Statten ging wie auf der Oktober-Auktion, wurden die besseren Färsen zu guten bis sehr guten Preisen zugeschlagen. Besonders ins Auge stachen wieder einmal die Töchter der bekannten und geschätzten Vererber Iowa, Brentano und Emirat sowie die ersten Nachkommen von MAKI, LEKAS und TERMINATOR. Ältere Abgekalbte sowie Tiere mit Mängeln bzw. schwächerem Exterieur waren dagegen nur waren nur unter Preiszugeständnissen zu vermarkten.

 

1098. Auktion

12. November 2019

1097. Auktion

15. Oktober 2019

Differenz

Zuchtbullen

1.314,-€

1.527 ,- €

-213,- €

HB-Färsen (abgekalbt)

1.850,-€

1.822,- € +28,- €


Den Tageshöchstpreis bei den Abgekalbten erzielte die Katalog-Nummer 265 eine Roxy B-Tochter, von der Beneken und Kleemann GbR aus Wiesedermeer. Diese Färse überzeugte mit einem tollen Gesamtpaket aus Exterieur und Leistung und wird in Zukunft auf einem Betrieb in den Niederlanden gemolken.

Bullennachfrage verhalten

Bei den Bullen verlief der Marktverlauf deutlich verhaltener. Wenngleich sich das Auktionsteam größte Mühe gab, das doch vergleichsweise große Angebot an Deckbullen „an den Mann“ zu bringen, sorgte die die jahreszeitlich bedingte Nachfrage für einen doch zäheren Versteigerungsverlauf. Nur äußerst korrekte und vom Pedigree sehr interessante Bullen fanden einen Käufer, und dieses oft auch nur zum „Schnäppchenpreis“. Damit sank auch noch einmal der erzielte Durchschnittspreis bei den Bullen um 213 Euro auf nun 1314,- Euro im Mittel. Teuerstes Los wurde die Nummer 12, ein rotbunter Brekan-Sohn von Georg R. Depping, Klostermoor, der für 1850.- Euro einen Käufer fand.