1099. Auktion

Flotter Jahresabschluss mit 3.000 Euro in der Spitze

Zwar nicht ganz die 2.000 Euro-Marke erzielt aber mehr als zufrieden stellend verlief die letzte Zuchtviehauktion beim VOST in diesem Jahr. Wieder einmal waren die Kunden aus Belgien und den Niederlanden zahlreich vertreten und auch dem Umland, Schleswig-Holstein und Süddeutschland war ein reges Kaufinteresse bzw. Kaufaufträge zu verzeichnen.

Die Durchschnittspreise:

 

1099. Auktion

10. Dezember 2019

1098. Auktion

12. November 2019

Differenz

Zuchtbullen

1.708,-€

1.314,-€

+ 394,- €

HB-Färsen (abgekalbt)

1.948,-€

1.850,-€ + 98,- €

Preisspitze für 3.000 Euro

Entsprechend flott und teuer gestaltete sich damit dann auch der Marktverlauf bei den abgekalbten Färsen und bescherte dieser Kategorie ein Plus von 98 Euro im Vergleich zum Preismittel der vorangegangen November-Auktion. Gleich sieben Färsen erzielten hier einen Zuschlagspreis von 2.500 Euro und mehr, rund die Hälfte einen Preis von 2000 Euro und mehr.

Teuerste Abgekalbte wurde die Katalog-Nr. 113, ZR Janny (v. Bradnick), aus dem Stall Rohdemann, Berumerfehn, die für 3.000 Euro zusammen mit der zweitteuersten Färse, der Kat.Nr. 268, einer Avenue-Tochter von Udo Hinrichs aus Tjuechen (2.850 Euro) einem Stammkunden aus den Niederlanden zugeschlagen wurde.

Bullen profitieren von guter Nachfrage

Von der lebendigen Nachfrage und dem guten Besuch der Auktion profitierte auch die kleine Kollektion der Zuchtbullen. Waren die Bullen im November im Schnitt noch für 1.347 Euro zu haben, mussten die Käufer jetzt 394,- Euro im Schnitt mehr ausgeben.

Den Tageshöchstpreis erzielte mit 2.600 Euro der Mogul-Sohn DRH Megan, ein Enkelsohn der bekannten DHV-Siegerfärse DRH Esprit (v. Goldwin) aus dem Stall von Dietmar Richter, Hinte.

Das kleine Kontingent an weiblichen Zuchtkälbern traf dagegen auf weniger Interesse, sodass nur ein einzelnes Jungrind zum Preis von 200 Euro einen neuen Besitzer fand.

Die erste Auktion im Jahr 2020 findet am 7. Januar in Leer statt.